*****AUF DER KLEINEN CHAOS-FARM AUS NIEMEGK BIETE MAN TÄGLICH FRISCHE EIER VON GLÜCKLICHEN HÜHNERN******
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 Das Huhn-->Ein altes und sehr edles Tier Joogi 03.12.2011 - 13:52 

Das Huhn

Ein altes und sehr edles Tier...!!!

Das Huhn kann seine Ursprünge bis zu den Dinosauriern zurückverfolgen (und wahrscheinlich bis hin zu derselben Ursuppe, aus der auch wir stammen, wenn man nur weit genug zurückgeht).

Doch das Tier, das wir heute als Huhn wiedererkennen würden, ist vermutlich um das Jahr 5000 v. Chr. entstanden.


Dieses frühe Huhn lebte in den Ausläufern des Himalaya und im Süden und Südwesten Asiens.

Das als „Gallus gallus“ bekannte Tier hatte einen starken Schnabel und scharfe Krallen und konnte ziemlich gut für sich selbst sorgen.

Erst irgendwann zwischen 3000 und 2000 v. Chr. trat „Gallus domesticus“ auf den Plan.

In dieser Zeit wurden Hühner gehalten, um sie in religiösen Ritualen zu opfern, für Hahnenkämpfe und als Vorläufer der heutigen Uhr.

Interessant ist vielleicht, dass uns von diesen frühen Einsatzzwecken lediglich die Hühneruhr geblieben ist.

Rechts sind zwei preisgekrönte Kämpfer abgebildet.

Oben ist der „Black Breasted Red Tailed Champion“ abgebildet, der in 2 Minuten 3 Gegner erledigte! Unten ist „The Bone Crusher“, der Knochenbrecher, zu sehen – glücklicherweise sind sich diese beiden nie begegnet.

Wie dem auch sei, jedenfalls dauerte es nicht lange, bis es praktisch überall Hühner gab.

Von Amerika bis Japan waren Hühner definitiv in Mode gekommen.

Es waren wahrscheinlich die geschäftstüchtigen Ägypter, die damit begannen, Hühner und Eier zu Nahrungszwecken in größeren Mengen zu produzieren.

Schließlich kostet es nicht nur eine Menge Leute, sondern auch eine Menge Energie, solche Pyramiden zu bauen, und Eier sind das perfekte Nahrungsmittel! Im Kapitel „Eier“ erfahren Sie, welche Nährstoffe im Ei stecken.


Viele griechische Götter nahmen das Huhn für sich in Anspruch.

 Es war der Athene geweiht, der Göttin der Weisheit und des Krieges, es galt als Fruchtbarkeitssymbol der Persephone, dem Eros als Symbol der Liebe und Lust und Hermes als Symbol des Handels und der Produktivität.

 Aufgrund seiner Verbindung zu den Göttern wurde das Huhn von den Griechen nicht verzehrt; Eier hingegen wurden gern gegessen.

Im Römischen Reich begannen die Europäer Hühner wegen ihres Fleisches und ihrer Eier zu halten, doch erst in viktorianischer Zeit in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden Hühner ihres Aussehens wegen gezüchtet.

Der Grund dafür war, dass Königin Victoria selbst ihr Herz für Hühner entdeckte.

Und plötzlich waren die Viktorianer völlig versessen auf Hühner. Sie organisierten Vereine, Wettbewerbe, Ausstellungen und zahlten bei Auktionen Unsummen für die schönsten Vögel.

Es war Königin Victoria, die im Jahre 1849 die Hahnenkämpfe schließlich abschaffte.

Klicken Sie auf „Rassen“, um herauszufinden, welche Hühner die Königin selbst züchtete.


In den letzten zwanzig Jahren hat es viele Änderungen in der Nahrungsmittelproduktion gegeben.

Leider scheint allgemein das Motto „mehr für weniger Geld“ vorzuherrschen, was zwangsläufig dazu führt, dass auf das Wohlergehen der Tiere immer weniger Wert gelegt wird.

Glücklicherweise interessieren sich mittlerweile jedoch auch wieder mehr Leute dafür, auf welche Weise ihre Lebensmittel erzeugt werden.

Bio- oder Freiland-Eier zu kaufen, ist ein guter Anfang; doch warum führen Sie den Gedanken nicht noch einen Schritt weiter und halten Ihre eigenen Hühner?!






 DIE GESCHICHTE VOM EI JOOGI 30.11.2011 - 08:00 

Die Geschichte vom Ei


Wenn man von der Geschichte des Eies spricht, muss man sich zwangsläufig mit der Henne beschäftigen. Und da interessiert weniger die Frage, wer zuerst da war, sondern vielmehr woher unser eierlegendes Haushuhn eigentlich kommt.

Hier die Antwort :


Es kommt aus dem Dschungel.

Und zwar aus dem Indischen.

Vor mehr als 5000 Jahren wurden die kleinen gelbschalige Eier legenden Bankivahühner in Indien domestiziert.

Die alten Griechen schliesslich züchteten vor mehr als 2000 Jahren das Dschungelhuhn weiter und erfreuten sich alsbald diverser Eierspeisen.

Dann nahm das Ei, beziehungsweise das Huhn den Weg, den so viele Nahrungsmittel auf ihre Reise um die Welt genommen haben.

Von Griechenland ging es über Gallien nach Rom und von dort schliesslich nach Germanien, wo es nicht nur begehrtes Nahrungsmittel wurde, sondern auch ein Symbol der Fruchtbarkeit.


Welchen Siegeszug das Ei dann im Laufe der Jahrhunderte antrat, mag der Bericht von Rudolf Habs beweisen, der bereits 1821 schrieb:

Meister Alexandre Balthasar Laurent Grimod de la Teyniere kannte schon im Jahre 1834 nicht weniger als 543 Eiergerichte.

Jetzt (also 1882) zählen wir etwas über 600, und so würde ein besonderes Eierkochbuch ganz am Platze sein, sowohl der Kunst wie auch der Wissenschaft wegen
.

Und dann lässt sich Rudolf Habs über die Vielfalt der Eier aus, schwärmt über die verschiedenen Arten dies Rühreies, lobt die Geschwader der Eierkuchen und preist die Spezialitäten wie Schönebecker Soleier das Berliner Knickebein oder das Schweizer Fondue.


Nicht widersprochen werden kann seinem Fazit:
Kurz und gut, das Ei ist zu allem fähig
.

Mit der Geschichte des Eies eng zu verknüpfen sind die Geschichtchen, die Legenden und die Bräuche, die sich hinter der Schale des wohlschmeckenden Ovals verbergen.

 So hatte das Ei nicht nur als wertvoller Energiespender seine herausragende Bedeutung, sondern auch im Glauben der Menschen.

Praktisch überall auf der Welt galt das Ei als Sinnbild der Fruchtbarkeit, und im alten China wurden als Zeichen der Wiedergeburt Eier als Dank bei den Frühlingsfesten geopfert.


Welch wichtige Rolle das Ei im Altertum innehatte, belegt die Tatsache, dass die alten Ägypter, die alten Griechen und die Kinder unverrückbar der Ansicht waren, dass das Universum aus dem Weltei hervorging.

Völker und Stämme in Nordafrika sahen im Ei ein Symbol für Tod und Auferstehung der Gottheit in der ersten Mysterien - Religion.

Und auch die Christen setzten die Geburt aus dem Ei mit der Auferstehung gleich.


Aus diesem Glauben heraus entwickelte sich die Meinung, dass das Ei magische Kräfte habe und vor allem stetige Fruchtbarkeit garantiere.

Was zum Beispiel in der Landwirtschaft zum Ausdruck kam.

So schmierten germanische und slawische Bauern am Gründonnerstag ihre Ackergeräte mit einem Teig aus Eiern, Mehl und Brot ein, auf dass die Saat prächtig gedeihe.

Und natürlich wurde das Ei auch mit dem persönlichen Glück oder Unglück in Verbindung gebracht.

So musste zum Beispiel im 17. Jahrhundert eine Braut in Frankreich vor dem Betreten ihres neuen Heimes ein Ei auf der Türschwelle zerschlagen; andererseits brachte es Unglück, wenn Eier nach Einbruch der Dunkelheit ins Haus hinein - oder aus dem Haus herausgetragen wurden.


Genauso rechnete man den Eierschalen üble Nachwirkungen zu.

Die Römer vernichteten die Eierschalen völlig, weil sie Angst vor einer Verzauberung hatten, die Engländer glaubten, Hexen schrieben Zaubersprüche hinein und flögen mir ihnen herum und ganz generell stellten sie die bei der Wiedergeburt zerbrochene Welt dar.


Die bekanntesten Bräuche ranken sich jedoch um das Osterei.

Wobei die Gepflogenheiten, Eier zu färben und zu verschenken, bereites in der Antike bekannt war.

 Schon im alten China, in Persien und in Griechenland wurden bunt bemalte Eier an Freunde oder Bekannte weitergegeben.

Wahrscheinlich brachten dann Kreuzfahrer die Sitte des Eier - Verschenkens in unsere Gefilde.

Und in Grossbritannien des Mittelalters war die beliebteste Farbe beim Eierfärber rot, während die Eier für den König gülden verziert waren.

Warum bei uns allerdings der Osterhase die gefärbten Eier bringt und versteckt, ist bis heute noch nicht endgültig geklärt, zumal in anderen Ländern Fuchs, Storch, Kuckuck oder gar Esel, die österlichen Eierlieferanten sind.

Die älteste Nachweise des Kinderglaubens, dass
Meister Lampe die Eier bringt, stammen übrigens aus dem Saarland und dem Neckartal und datieren auf die Jahre 1638 beziehungsweise 1682.

Und als würden die Hühner wissen, dass das Ei an Ostern ein gefragtes Objekt ist, produzieren sie in der Frühjahrszeit die meisten Eier im Jahr.

Denn auch sie freuen sich, dass der kalte Winter vorbei ist.

Nährwerte eines Hühnerei

Durch ihren hohen Gehalt an Proteinen (Eiweiß)und den enthaltenen Vitaminen und Nährstoffen bieten Eier eine wichtige Grundlage für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Ein Ei deckt den Tagesbedarf an Proteinen zu 15 % ab. Interessant dabei ist, das das Ei die vom Körper als Bausteine für Körperzellen benötigten Proteine in einer besonders günstigen Zusammen- setzung enthält.

 Das macht das Hühnerei so wertvoll.

Eigelb und Eiklar sind in ihrer Zusammensetzung verschieden.

Der Proteingehalt und die Vitamine sind überwiegend im Eigelb enthalten.

Neben dem wichtigste Vitamin im Ei, dem Vitamin A, sind bis auf Vitamin C alle lebensnotwendigen Vitamine, wie E, B1, B2, B6 und K enthalten.

Der Eisengehalt eines Eies deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf zu 10%.


Ein Hühnerei mit ca. 54 g Essbarem Anteil enthält:

Protein (Eiweiß) 7 g

Fett 6 g

Kohlenhydrate 0,4 g



Mineralstoffe:

Kalium 79 mg Calcium 30 mg Phosphor 135 mg Natrium 77 mg Magnesium 8 mg Eisen 1 mg Vitamine: Vitamin A 0,1 mg Vitamin B1 0,05 mg Vitamin B2 0,2 mg Vitamin E 0,94 mg Vitamin K 0,04 mg Folsäure 0,05 mg Cholesterin 211 mg Energie 94,5 Kcal/ 395,5 KJ


***Quelle der Werte sind aus Wikipedia***


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